Presse

MarMorHut 18. Ausgabe/2013:

"25 Jahre Lehmanns Café"

25 Jahre - Grund genug für einen Rückblick auf ein ereignisreiches Vierteljahrhundert. Damals wagten Christina und Wolfgang Lehmann den Schritt in die Selbständigkeit. Ausgelöst durch die schwierigen Verhältnisse Mitte der 80–er Jahre in der DDR, kam es schließlich nach 2 ½ Jahren intensiver Eigenbautätigkeiten der Familie Lehmann am 10. Mai 1988 zur Eröffnung eines kleinen Cafés an der Markersdorfer Straße. Das Café hatte damals 25 Sitzplätze und schon den bis heute liebevoll gestalteten Cafégarten. Es wurde zu einer Oase inmitten der Plattenbausiedlung. Inzwischen hat sich das Wohngebiet Markersdorf/Morgenleite zu einer beliebten Wohnadresse am höher gelegenen südlichen Stadtrand von Chemnitz etabliert. Beide, sowohl Christina, als auch Wolfgang Lehmann waren damals totale Quereinsteiger in die Gastronomie. Viele der ersten Gäste, die den Um– und Ausbau des 120 Jahre alten Hauses miterlebt haben, wurden zu Stammgästen und kommen noch immer gern, inzwischen auch aus den Stadt– und Randgebieten von Chemnitz. Das einladende Café mit familiärer Atmosphäre bietet genügend Möglichkeiten, angenehme Stunden zu verleben, sei es bei Familienfeiern oder in kleinerem Kreis. Neben den vielen Variationen des selbst hergestellten Eises laden auch leckere Kuchen und Torten zum Verkosten ein. Natürlich kann man ebenso mittags und abends gut seinen Hunger stillen. Die Speisekarte hält ein reichhaltiges Angebot an Gerichten bereit, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Nach den ersten Jahren als Café erfolgte während einer halbjährigen Bauzeit von April bis Oktober 1997 eine grundhafte Sanierung und Erweiterung zu "Lehmanns Café – Galerie – Gasthaus – Pension". Nunmehr boten fünf Zimmer, sowie eine Gästewohnung die Möglichkeit der Übernachtung für länger verweilende Besucher. Mit einem guten Frühstück starten sie dann in den Tag. Doch nicht nur fürs leibliche Wohl oder eine angenehme Übernachtungsmöglichkeit wird in Lehmanns Café gesorgt. Durch die Verbindung von Galerie und Café wird dem Besucher der Zugang zur Kunst ermöglicht, sei es als Betrachter, als Käufer oder zur eigenen schöpferischen Anregung. Ein Dialog zwischen dem Künstler und den Besuchern findet während der Ausstellungsgespräche statt. Vorwiegend sind Künstler aus dem regionalen Bereiche vertreten, es werden auch Arbeiten aus ganz Deutschland und dem Ausland präsentiert. Für die Ausstellungen sind Lebensnähe und Inhalt wichtig. So zeichnen sich manche Präsentationen neben einem künstlerischen Anliegen vor allem durch ihren Informationsgehalt aus oder wollen zum Nachdenken anregen. Auch das kulturelle und geistige Geschehen kommen nicht zu kurz. So fand als regelmäßige Veranstaltung "Bonhoeffers Abendschoppen" in der Zeit zwischen Juni 1999 und Juni 2012 in Lehmanns Café über 130–mal statt. Gemeinsam mit der evangelisch-lutherischen Dietrich–Bonhoeffer–Kirchgemeinde wurde diese Reihe ausgestaltet. Sie setzte sich mit den verschiedenartigsten Themen auseinander, die deutlich machten, dass Gesellschaft, Staat und christliches Engagement in vielen Punkten nicht zu trennen sind. Nach dem jeweiligen Referat bot sich die Gelegenheit zur Diskussion und weiterführenden Gesprächen. Als Gründungsmitglied der Jüdischen Kulturtage in Chemnitz sind Konzert–, Vortrags– und Lesungsveranstaltungen jährlich ein Höhepunkt im Rahmen dieser Kulturtage im Café Lehmann.
Lassen Sie sich weiter überraschen, was es an neuen Ausstellungen gibt und wie sich eine neue Themenreihe "Aus dem Leben gegriffen" gestalten wird.


Freie Presse 15.01.2009:
(BEW)

"Referenten reichen vom Minister bis hin zur Sängerin"
100. Bonhoeffers Abendschoppen findet heute in Lehmanns Café statt - Veranstaltung gibt es seit 10 Jahren

"Salz der Erde und Licht der Welt - Anfragen an den Weg der Kirche im 21. Jahrhundert", so lautet das Thema des 100. Bonhoeffers Abendschoppen, der heute 19:30 Uhr in Lehmanns Café, Markersdorfer Straße 112, stattfindet. Kirchenthemen auch außerhalb von Kirchenmauern ansprechen, fasst Pfarrer Stephan Brenner die Idee von Bonhoeffers Abendschoppen zusammen.

Einmal monatlich lädt die evangelisch-lutherische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde zu einem Themenabend ein.


Der Sonntag 14.01.2009:
(Dorothee Morgenstern)

"Christliche Themen im Café"

Zum 100. Mal in Chemnitz: Bonhoeffers Abendschoppen in Lehmanns Café "Wir wollen Kirche für andere sein, wollen über den traditionellen Rahmen hinausgehen und trotzdem unsere Identität behalten«. Mit diesen Worten umreißt Pfarrer Stephan Brenner das Anliegen der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Chemnitz. Und so lädt sie seit etwa zehn Jahren zu "Bonhoeffers Abendschoppen" in einem Café im Gemeindegebiet ein - am 15. Januar bereits zum 100. Mal. Pfarrer Brenners Idee war es, christliche Themen außerhalb der Kirchenräume anzusprechen. In einem Hauskreis seiner Kirchgemeinde sowie in Wolfgang und Christina Lehmann, den Inhabern von Lehmanns Café, fand er Mitstreiter, die die Abende bis heute begleiten. Im April 1999 wurde zum ersten Abendschoppen eingeladen. Das Thema lautete damals: "Woran du dein Herz hängst - Gedanken zur Religiosität".


Morgenleite 5/2008:
(Manuela Lehnert)

20 Jahre Lehmanns Café"

Etwas Eigenes gestalten, die persönliche Situation selbst beeinflussen, eigenständig arbeiten, der eigenen Kreativität freien Lauf lassen, sich selbständig machen - davon träumen viele Menschen. Den Schritt dazu gehen doch nur wenige. Vor 20 Jahren war die Anzahl derer, die diese Entscheidung trafen, sogar noch geringer, da die äußeren Umstände es einem nicht gerade leichter machten. Christina und Wolfgang Lehmann begannen, allen Widerständen zum Trotz, bereits 1985 mit den Vorbereitungen für die Eröffnung ihres eigenen Cafés. Sie kauften ein 120 Jahre altes Haus an der Markersdorfer Straße, das nur noch von einem älteren Herrn bewohnt war. Von 1985 bis 1988 bauten sie die ehemalige Kohlehandlung mit eigener Kraft und mit Unterstützung von Familie und Freunden zu einem gemütlichen Café mit 25 Sitzplätzen um. Am 10.05.1988 wurde eröffnet.


Freie Presse 12.06.2008:
(G. Werwitz)

"Fotos mit interessanten Blickwinkeln"

Ausstellung von Günter Drosta im Galerie-Café Lehmann umrahmt 20-jähriges Jubiläum der Einrichtung in Markersdorf. "Himmelwärts und erdgebunden" hat der Fotograf Günter Drosta seine Fotoausstellung im Galerie-Café Lehmann auf der Markersdorfer Straße genannt. Architektur- mit Naturfotografie zu verbinden war Drostas Anliegen bei der Auswahl der Motive. So sind, bezugnehmend auf den Titel, Bilder zu sehen mit aufstrebenden Kirchentürmen oder fest im Boden verwurzelten Baumveteranen. Aber auch hoch interessante Blickwinkel auf...


Freie Presse 22.09.2006:
(G. Werwitz)

"Bilder mit Wiedererkennungseffekt"

Siegfried Golly stellt im Galeriecafé Lehmann aus - Motive stammen meist aus der Region

"Neu im Galeriecafé Lehmann sind Arbeiten des Chemnitzer Künstlers Siegfried Golly zu sehen. Nach sieben Jahren ist es die zweite Ausstellung des Malers in dem Haus an der Markersdorfer Straße. Diesmal handelt es sich Federzeichnungen und Aquarelle aus unterschiedlichen Schaffensperioden von den 1960er Jahren bis heute. Den Betrachter faszinieren sie durch die Leichtigkeit der Strichführung, durch Licht- und Schattenwirkungen und nicht zuletzt durch den Wiedererkennungseffekt. Denn Golly bildet vorwiegend Motive aus der Region ab. So sind seine Beobachtungen beim Bau der Stadthalle ebenso dargestellt, wie Motive am Pfortensteg oder aus der Wetzel-Mühle in Niederfrohna, Golly lässt sich von der Natur und jahreszeitlichen Stimmungen inspirieren. Er ist einer der wenigen Maler, dessen Bilder noch im Freien entstehen. Vielleicht auch da durch spiegeln seine Landschaftsbilder eine besondere Heimatverbundenheit wider. Wie Golly zur Ausstel- lungseröffnung erklärte, begegnen ihm Motive für neue Bilder auf Schritt und Tritt Ob es die Parklandschaft von Schloss Muskau ist, die er anlässlich eines Kuraufenthaltes kennen lernte oder ein Paar Kinderschuhe - Golly vermag die Dinge so zu sehen, dass er zu den Malutensilien greifen muss. In dem für Golly typischen Humor lobte er zur Eröffnung zwar mehrfach seine Frau Inge. meinte aber auch. Wenn ich nicht so oft Kartoffeln schälen müsste, könnte ich noch viel mehr malen."


Freie Presse 13.11.2003:

"Kleines Café in großer Plattenbausiedlung"

Es geht uns um Menschen. Ein kurzer Satz von Wolfgang Lehmann, der seine und die Arbeit seiner Frau beschreibt. Kaum zu glauben, aber den Inhabern und Betreibern des Café Lehmann an der Markersdorfer Straße geht es in erster Linie nicht ums Geschäft. ... Seit kurzem ist Wolfgang Lehmann auch Mitglied der vor etwa zwei Monaten gegründeten Bürgerinitiative für seinen Stadtteil. Das Ja zum Wohnen und Leben hier ist sein Hauptanliegen. ...Mit der Bürgerinitiative, so seine Aussage, besteht nun die Chance, die Position der Anwohner zu stärken, die wohnen bleiben wollen. Bonhoeffers Abendschoppen heißt eine regelmäßige Veranstaltungsreihe zu verschiedenen Themen. Wer sich beteiligen will, ist herzlich willkommen, was immer er oder sie glaubt oder meint, steht auf der Einladung. So steht es auch als Slogan über dem, was das Ehepaar mit ihrem Café verdeutlichen will. Mehr eben, als nur Kaffee trinken und Kuchen essen."


Freie Presse 15.02.2001:

Schnitzausstellung von Gottfried Reichel

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Freie Presse 27.01.2000:

Richard Hartmann und seins Dampfloks in Lehmanns Café

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Freie Presse 08.10.1999:

"Von Klassik bis Latino bestens besucht: Lehmanns Café im Heckertgebiet"

"Ein besonderer Farbtupfer im Kulturgeschehen des Stadtteiles war das Konzert des Dresdner Gitarrenduos "Naßler &Schneider" in Lehmanns Café auf der Markersdorfer Straße. Das Café war bis auf den letzten Platz gefüllt, und das Publikum erwartete ein wahrhaft musikalischer Leckerbissen. ... Beeindruckend wie die beiden Vollblutmusiker in ihrem zweistündigem Konzert mit unglaublicher Perfektion und Virtuosität ihre Akustikgitarren spielten..."


Chemnitzer Stadtjournal Nov. 1998:

"Lehmanns Café kennt hier draußen jeder. Das hundert Jahre alte Haus voller Atmosphäre mitten im Heckertgebiet auf der Markersdorfer Straße verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf besonders wohltuende Weise. Regelmäßig finden hier Kunstausstellungen statt, ob kleines Eis (18 verschiedene Sorten!) oder Menü, willkommen ist jeder. ..."


Freie Presse Mai, 1998:

"Meine Bilder retteten mich"
Jehuda Bacon stellt in Lehmanns Café aus.

"Ein Künstler von internationalem Rang stellte sich im Galeriecafé Lehmann dem äußerst zahlreich erschienen Publikum vor. Die über 60 Interessierten ließen das erweiterte Café schon wieder an Kapazitätsgrenzen stoßen, aber man nahm es in Kauf, um die beeindruckende Persönlichkeit Jehuda Bacon zu erleben. Passend zu den 7. Tagen der jüdischen Kultur in Chemnitz präsentiert er unterschiedliche Werke seines Schaffens. ..."


Freie Presse 20.09.1997:

Kurz vor der Wiedereröffnung nach umfangreichen baulichen Erweiterungen

"Zu einem Kleinod besonderer Art entwickelt sich derzeit  Lehmanns Café auf der Markersdorfer Straße 112. Im Mai 1988 wurde es als Galeriecafé in dem über 100 Jahre alten Haus nach intensiven Um- und Ausbau eröffnet. Neun Jahre lang erlebten die Gäste schö,ne Stunden bei individueller Gastronomie und zahlreichen kulturellen Veranstaltungen. Viele werden sich an die Ausstellungen von Malern, Grafikern, Fotografen oder der Puppengestalterin, an Ausstellungsgespräche oder Musikabende unterschiedlicher Interpreten gern erinnern. Oft platzte das kleine Café besonders zu solchen Anlässen aus den Nähten. ..."

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